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Britische Lebensversicherungen

"Die Renten sind sicher", hat der ehemalige Arbeitsminister Norbert Blüm vor nicht allzu langer Zeit behauptet. Ein bisschen wird es aus der gesetzlichen Rentenversicherung sicherlich geben. Insofern hatte Herr Blüm recht. Aber ob das ausreicht, um einigermaßen gut über die Runden zu kommen, ist mehr als fraglich. Private Vorsorge lautet die Lösung, will man den Lebensstandard im Alter auch nur einigermaßen halten.

Neben Rentenpolicen deutscher Lebensversicherer drängen Britische Versicherer nach Deutschland. Die Schwäche der deutschen Konkurrenten kommt ihnen gelegen. Die durchschnittliche Überschussbeteiligung stagniert hier bei ca. 4,3 Prozent. Das britische Gegenüber bietet derzeit einen Renditevorsprung von mindestens zwei bis drei Prozent.

Doch was hat es mit den Britischen Policen auf sich, die immer stärker am Markt vertreten sind?

Schon vorab gesagt – hier gibt es einige Dinge zu beachten, denn die Produkte sind nicht einfach mit Deutschen Rentenversicherungen zu vergleichen.

Britische Versicherer nutzen beispielsweise Anlagemodelle, die ihre deutschen Wettbewerber von Gesetzes wegen nicht anbieten können bzw. dürfen. Anders in Großbritannien. Hier ist eine höhere Aktienquote als in Deutschland, wo die Grenze bei 35% liegt, erlaubt. In Großbritannien dürfen nämlich bis zu 100 Prozent in Aktien investiert werden.

Ein weiterer Unterschied liegt im Garantiezins. Während die deutschen Versicherer 2,25 Prozent Zinsen garantieren, bieten die Briten lediglich 1,5 Prozent - und das auch nur bei den sogenannten "With-Profit-Policen". Im Gegensatz zu deutschen Policen muss die Rendite erst am Ende der Laufzeit – und nicht wie in Deutschland jährlich – erbracht werden. Anleger sollten deshalb mehr als bei deutschen Policen unbedingt bis zum Schluss durchhalten.

Doch was ist mit der Sicherheit, welche wir Deutschen so gern haben. Auch kein Problem: Trotz des hohen Aktienanteils haben die britischen Versicherer ein Verfahren entwickelt, welches das angesparte Kapital der Versicherten vor starken Schwankungen an der Börse beschützt – das sogenannte "Smoothing". Das heißt, dass in guten Börsenzeiten etwas von den Wertzuwächsen einbehalten und mit den Erträgen schwächerer Zeiten verrechnet wird.

Große Produktpaletten bieten Standard Life, Friends Provident oder Clerical Medical. Ich berate Sie gerne zu diesen Fragen. Denn dies zeichnet einen guten Versicherungsmakler aus – auch mal über den „Tellerrand“ hinaus zu sehen und tolle Produkte aufzunehmen.

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